Die Evang. Lutherkirchengemeinde Eislingen ist Mitglied im Bündnis Kirche für Demokratie und Menschenrechte in Württemberg

Die Evangelische Lutherkirchengemeinde Eislingen ist dem Bündnis für Demokratie und Menschenrechte in Württemberg beigetreten.

Wer ist das Bündnis?
Das Bündnis Kirche für Demokratie und Menschenrechte in Württemberg ist ein Zusammenschluss von engagierten Menschen, Gemeinden, Initiativen und Einrichtungen aus Kirche und Gesellschaft.
Es wurde am 5. Mai 2017 gegründet als Ergebnis einer Langzeitfortbildung mit Aktion Sühnezeichen Friedensdienste.

Was glauben und verbindet die Mitglieder des Bündnisses?
Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit jeglicher Form ist mit dem christlichen Bekenntnis unvereinbar.
Alle Menschen sind Gottes Geschöpfe und nach Gottes Bild geschaffen. Dies schließt die Abwertung und Ausgrenzung von Einzelnen und Gruppen aus.
Wir verstehen Kirche als Ort, an dem die Liebe Gottes zu allen Menschen verkündet und gelebt wird. Nächstenliebe verlangt Klarheit. Deshalb ist Kirche ein Ort des Widerstandes gegen nationalistische, antisemitische, rechtspopulistische und rassistische Weltbilder.
Wir sind überzeugt, dass Kirche zur Gestaltung einer lebendigen Demokratie und zur Einhaltung der Menschenrechte beitragen muss.
Kirche lebt und verkündigt die Verheißung von Frieden, Versöhnung und Gerechtigkeit.
Deshalb rufen wir Einzelpersonen, Gruppen, Kirchengemeinden, Initiativen und Institutionen zum Beitritt und zur Beteiligung am Bündnis auf.

Was will das Bündnis?
Wir wollen, dass Kirchen und kirchliche Einrichtungen zu Orten demokratischer Kultur und der Durchsetzung der Menschenrechte werden.
Vor dem Hintergrund einer kritischen Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Geschichte wollen wir der Bagatellisierung von Rechtsextremismus und alltäglichem Rassismus in Kirche und Gesellschaft entgegenwirken.
Wir wollen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit auch in unserer Kirche und ihren Strukturen identifizieren und überwinden.
Wir suchen Bündnisse mit anderen Initiativen gegen Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und Rassismus, um uns gegenseitig zu unterstützen und zu stärken.